Josefin Kuschela arbeitet als Fotografin und Filmerin, unter anderem für das Fritz Theater, und verbrachte insgesamt ein Jahr bei den nördlichsten Menschen der Welt.
Zwei Reisen führten sie in den Norden Grönlands: Die erste begann bei -35°C und Polarnacht im Januar und endete bei sommerlichen 0°C und Polartag im Juli.
Die zweite halbjährige Reise war schließlich die Grundlage für die ZDF-Serie „Grönland – Leben mit den Inuit“.
Wie leben die Menschen in einer so abgeschiedenen Gegend, in der kein Baum wächst, fast das ganze Jahr über alles gefroren ist und nur einmal im Sommer das Schiff Nachschub für den Supermarkt bringt? Wie sieht der Alltag der Inuit aus, wie reist man mit einem Team grönländischer Schlittenhunde und übernachtet gemütlich bei -30°C? Wie leben die Menschen den Spagat zwischen ihren jahrtausendealten Traditionen und den immer stärker werdenden Einflüssen unserer westlichen Welt? Und wie passt eine Chemnitzerin in all das hinein?
An diesem Abend wird es Fotos, Videos und persönliche Geschichten aus dem sehr hohen Norden geben – Begegnungen, Herausforderungen und Reisen, bei denen vieles anders kam als gedacht.
Info: Es werden ein paar tote Tiere zu sehen sein. Die Jagd ist essenzieller Bestandteil des Lebens der Inuit.
120 min | mit Pause | Fotos und Videos mit Vortrag und Gespräch.