Das Christbaumbrettl

von Karl Valentin

Auf dem Weihnachtsmarkt hat der Vater ein Christbäumchen erworben, aber ohne das »Brettl« zum Aufstellen, das die Mutter ihm aufgetragen hatte. Um spontane Ideen ist der Vater nicht verlegen: Da wird das Bäumchen diese Weihnachten halt liegend aufgestellt. Oder er könnte es in seiner ganzen Pracht zum Wohlgefallen von Frau und Kindern bis zum Dreikönigstag auf Händen tragen. Die offenbar damals schon hektische Jagd nach der Weihnachtstanne entpuppt sich als Farce. Absurdes, aber mit tieferem (Un)Sinn: Der Komiker deckt mit "unnormalem Unsinn den normalen auf":

 

Vater: "Ja, was ist denn des? Da steht ja vor meiner Haustür ein Schneemann! - Denn ham mir g´wiss die bösen Buben hin´gstellt, damit ich nicht in mein haus komm. Die Spitzbuben. Und grad heut , wo Weihnachten ist- Ja, was mach ich denn da? Omei, o mei, ist der blaß!--- Sie Herr Schneemann, gehn´s doch da weg, damit ich in mein Haus nei kann! Hams g´hört!!!"

 

Eine Weihnachtsgeschichte, die Sie freudig, nachdenklich und schmunzelnd auf das Fest einstimmen wird. 


 

 

Es spielen: 

Karl Valentin: Hardy Hoosman 

Liesel Karlstadt: Silvia Klemm

Kind/ Schneemann/ Mutter: Alica Weirauch 

 

Regie: Isabelle Weh

 


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