Geheime Freunde

von Rudolf Herfurtner
nach dem Roman „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy 

für Menschen ab 10 Jahre 

 

Inhalt:

New York während des Zweiten Weltkrieges: Der zwölfjährige, jüdische Junge Alan spielt in seiner Freizeit am liebsten mit seinem Freund Schlagball. Doch dann soll er sich um das neue Nachbarmädchen Naomi kümmern, das mit ihrer Mutter aus Frankreich vor den Nazis geflohen ist. Naomi musste dort hilflos mit ansehen, wie ihr Vater von der Gestapo zu Tode geprügelt wurde. Seitdem steht sie unter Schock. Auch in ihrer neuen Heimat spricht sie mit niemandem, sitzt nur verängstigt im Treppenhaus herum. Alan sträubt sich zunächst dagegen, Naomi regelmäßig zu besuchen. Seine Freunde nennen sie die ‘irre Ida‘ und Alan fürchtet um seinen Ruf. Trotzdem stellt er sich seiner neuen Aufgabe - wenn auch widerwillig. Irgendwann findet er seine alte Bauchrednerpuppe ‘Charly’, und nimmt sie mit zu Naomi. Und siehe da - nach einer Weile nimmt Naomi ihre Puppe, und lässt sie mit Charly sprechen. Sie werden "Geheime Freunde", denn auf keinen Fall darf der im Haus wohnende Nazi verehrende Hausmeistersohn Condello davon Wind bekommen. Aber die Probleme lassen nicht lange auf sich warten. 

Rudolf Herfurthner ist einer der bekanntesten deutschen Kinder und Jugendbuch Autoren. Dieser Stoff wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Ein Plädoyer für Zivilcourage. 

Naomis Schicksal berührt und erinnert uns daran, dass sie kein Einzelfall ist. Das Kind als Opfer von Gewalt steht hier im Mittelpunkt. 


Es spielen:

Alan: Noah Tröbs

Naomi: Emilia Endt

Shaun: Laszlo Csizmadia

Condello: Nils Pethke

Vater: Tammo Messow

Mutter: Alica Weirauch

 

Musik: Jonathan Fröhlich (Cello) und Clara Dietze (Cello)

 

Regie: Hardy Hoosman

 

Freie Presse am 1.3.2016

Im Ergebnis ist es eine runde Inszenierung. Hier lässt sich fühlend lernen: Was Freundschaft bedeutet. Wie schwer Verantwortung lastet. Und dass es zur Lösung mancher Probleme mehr Zeit braucht,als nach dem ersten Blick vermutet.

 

 

 

 


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